Wo gehst du hin, Opa?

Lang hat Emmi ihren Opa nicht mehr gesehen. Sie freut sich so sehr auf ihn. Aber der Weg zum geliebten Großvater führt diesmal in ein Krankenhauszimmer. Mama muss Emmi erklären, dass Opa sehr krank ist, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Vielleicht, schon ganz bald, wird er fortgehen müssen. Emmi kann das nicht verstehen. “Wo gehst du hin, Opa?”, will das kleine Mädchen wissen.

Schwach und kraftlos liegt Opa im Krankenhausbett, mit einem Schlauch im Arm, die Haut trocken wie Papier. Doch als Emmi den Raum betritt, erhellt noch einmal ein Lächeln das gütige Großvatergesicht. Dem Unverständnis des Kindes, jener vom Tod unbefleckten Ahnungslosigkeit begegnet der todkranke Mann mit einem geheimnisvollem Abenteuer. In Bildern berichtet Opa, von dem, was sein könnte, jenseits von diesem körperlichen Dasein und von der Unsterblichkeit der Liebe.

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist immer mit gewaltigem Schmerz und Fassungslosigkeit verbunden, gerade für die Kleinsten, die dem Tod zum ersten Mal begegnen. Was passiert, wenn das Herz aufhört zu schlagen? Wohin geht die Seele, wenn sie mit dem letzten Atemzug ausgehaucht wird? Für uns Erwachsene ist das schon ein unlösbares Rätsel. Wie soll ein Kind verstehen, was nach dem Tod passiert?

“Immer, wenn du an mich denkst, bin ich dir ganz nah.”

Hier setzt Wo gehst du hin, Opa? an und erzählt eine äußerst sensible Geschichte über Trennungen, die vielleicht doch nicht so endgültig sein müssen, wie wir es befürchten. Die Macht der Phantasie präsentiert einen Strauß voller Möglichkeiten und Eventualitäten, die sich im und hinter dem Tod verbergen. Kein Absolutheitsanspruch, vielmehr eine Ahnung, die zum federleichten Traum werden möchte, um ein bisschen Schwere von der Trennung fortzunehmen, schenkt uns die Autorin Brigitte Endres. Verwoben werden ihre tröstenden, den Abschiedsschmerz zähmenden Worte mit fantastischen Bildwelten, in die uns Marc-Alexander Schulze hier entführt. Wo gehst du hin, Opa? ist ein wunderbar warmherziges Abschiedsbuch, in dem Hoffnung und Liebe zu Hause sind.


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Informationen zum Kinderbuch:

Wo gehst du hin, Opa?*
Brigitte Endres, Marc-Alexander Schulze
aracari Verlag

empfohlenes Lesealter ab 4 Jahren

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4 Replies to “Wo gehst du hin, Opa?

      1. Jo, da hast du Recht. Ich hätte auch gern gehabt, dass man mich darauf vorbereitet, dass der Halbbruder meiner Mutter seinem Vater total ähnlich sah, nicht nur im Gesicht, sondern auch was Körperbau anbelangt. Plötzlich kommt da mein toter Grossvater hereinspaziert … der Schock des Jahres.

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