Smile

Dem Leben die Zähne zeigen oder herzlich lächeln, um Verbindung zu schaffen. Für Zahnspangenträger kann das eine ganz schöne Herausforderung sein. Denn mit dem Einbau der Klammer in den Mund wächst das Gefühl der Unsicherheit, das Heranwachsende mit dem Beginn der Pubertät sowieso schon mit sich herum tragen. In „Smile“ erzählt Raina Telgemeier vom Verlust zweier Frontzähne, endlosen Arztbesuchen und dem jugendlichen Mut, mit oder ohne Zahnspange man selbst zu sein. 

Mit oder ohne Zähne: SMILE!

Es ist einfach nur peinlich, findet Raina. Bei einem Sturz auf den Asphalt verliert die Sechstklässlerin die oberen beiden Frontzähne. Termine beim Zahnarzt, Chirurgen und Kieferorthopäden stehen nun für eine scheinbar endlose Zeit auf dem Programm. Auch in der Schule ist es nicht einfach. Nicht immer erntet sie Verständnis für ihre Situation und auch die erste Verliebtheit ist eine ganz schöne Herausforderung. Erst eine andere Schule und neue Mitschüler schenken ihr eine wohlwollende Perspektiven …

ab 10 Jahren

Zahnspange

Pubertät, Unsicherheit, Mutmachbuch, Comic

Ein großartiges Mutmachbuch nicht nur für Zahnspangenträger

Ein überraschend humorvolles wie bestärkendes Comic-Buch ist Raina Telgemeier mit „Smile“ gelungen. Authentisch und eindringlich erzählt sie von einem oft sehr schmerzhaften Weg zu einem offenen Lächeln. Dabei gelingt es ihr, durch persönliche und präzise Schilderung sowie witziger und emotionsstarker Zeichnungen jugendlichen Leser das nötige Selbstvertrauen und die Selbstliebe zu vermitteln. Es ist ein starkes Buch nicht nur für Zahnspangenträger, sondern für alle die vielleicht mit dem Anderssein zu kämpfen haben. Liebenswert, glaubwürdig und voller Hoffnung.

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Informationen zum Kinderbuch
Smile
Raina Telgemeier
Loewe
ISBN: 978-3743209930

empfohlenes Alter ab 10 Jahren

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4 Replies to “Smile

    1. Oh ja, eine echte Herausforderung und eine gute Begleitung macht da viel aus. Euch noch einen schönen Sonntag!

    1. Da hast du sicher recht. Es ist immer wichtig, das genau zu hinterfragen. Wenn Kinder darunter leiden (physisch oder psychisch) oder sich später noch Probleme abzeichnen könnten, sollte man die Zahnspange wählen.

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