Kleines Nashorn, wo fährst du hin?

Das kleine Nashorn hat Sehnsucht nach der großen weiten Welt. Tag für Tag beobachtet es die Menschen, die auf ihren Booten den Fluss entlangfahren. Nichts würde es lieber tun, als selbst einmal auf Reisen gehen. Der Rest der Nashorn-Sippe hat dafür überhaupt kein Verständnis. Ein Nashorn kann weder rudern noch steuern oder gar eine Karte lesen. Doch ist das wirklich wahr, fragt sich das kleine Nashorn, während es schon den Baumstamm schmirgelt und das Segel setzt.

Sei mutig und lebe deinen Traum.

Ob es Angst vor der Veränderung ist oder einfach nur Bequemlichkeit, die großen Nashörner betrachten die Abenteuerlust des Kleinen mit sehr viel Pessimismus. Aber der winkt ihnen fröhlich zu und verschwindet einfach auf dem Fluss in Richtung Meer. Das führt ihn an exotische Orte, an denen er seinen den Durst nach dem Unbekannten stillen darf und auf manche Dinge trifft, die ihn ein bisschen an Zuhause erinnern. Angefüllt von allerlei sagenhaften Eindrücken, macht sich das kleine Nashorn schließlich wieder auf den Heimweg und darf dort eine Überraschung erleben, in der sich sein Herz wiederfindet.

Raus aus der Komfortzone!

Entgegen dem Gruppenzwang und aufgedrängten Erwartungshaltungen, zeigt ein kleines Wesen den Mut, seine Träume zu leben. Die Komfortzone niemals zu verlassen, erscheint ihm weitaus gefahrvoller für Herz und Seele, als auf einem Fluss entlang zu schippern, um ein Stück von der Welt zu sehen. Das kleine Nashorn lässt sich auf ein Abenteuer ein, um die pure Lebendigkeit zu spüren, die sonst durch angstbesetzte Vorurteile verkümmert wäre. “Kleines Nashorn, wo fährst du hin?” entblättert sich als wunderschönes Mutmachbuch, das Kinder dazu auffordert, die Welt zu erkunden und Träume unbedingt zu leben.


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Informationen zum Kinderbuch:

Kleines Nashorn, wo fährst du hin?*
Meg McKinlay, Leila Rudge
Thienemann

empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren


KURZBIO’S

Die Australierin Meg McKinlay arbeitete als Schwimmlehrerin, Reiseleiterin, Übersetzerin und Lehrerin, ehe sie Kinderbuchautorin wurde. Sie schätzt ihre Gabe, die Welt durch Kinderaugen sehen zu können und so Geschichten zu erfinden. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen.

Die in England geborene Leila Rudge zog es nach ihrem Abschluss an der Bath Spa University nach Australien. Sie liebt es, besondere Charaktere für Bücher zu entwickeln. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen.

Mehr Mutmachbücher findest du hier.

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6 Replies to “Kleines Nashorn, wo fährst du hin?

  1. Dieser Mut wird ihnen ja allzu oft in der Schule genommen. Da geht es doch oftmals darum, alle gleich auszurichten und abzurichten. Bei uns war das jedenfalls damals so. Vielleicht ist es besser geworden? Montessori und Waldorf Schulen gehen ja mehr individuell auf Kinder ein.

    1. Wir haben den Großen in einer staatlichen Schule einschulen lassen. Die Klassengröße ist dort allerdings mit 19 Kindern eher gering (in der nächstgelegenen Schule wären es 32 Kinder gewesen). Ich hoffe, die eher überschaubare Anzahl der Schüler ermöglicht es den Lehrern besser auf die Kinder einzugehen.

        1. Das ist eine ganze Menge. Gerade sensiblere Naturen gehen da unter. Ich finde es so wichtig, kleinere Klassen zu organisieren, um gezielter auf die Bedürfnisse und Talente der Schüler einzugehen… und zudem auch Fächer wie Selbstliebe oder positive Psychologie zu unterrichten. Ich denke, das würde vielen Kinder später das Leben ungemein erleichtern.

          1. Leider. Das Wissen ist ja heute vorhanden, aber die Kapazitäten nicht überall… Ich hoffe, dass sich in diesem Punkt noch mehr tut.

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