Das Mäuseschloss von Michael Bond und Emily Sutton

Im Schloss des Grafen steht ein wunderschönes Puppenhaus. Es hat viele Zimmer, die stets ordentlich und aufgeräumt sind. Tagtäglich bestaunen Schlossbesucher das Haus und machen jede Menge Fotos davon. Niemand ahnt, dass im Puppenhaus eine Familie wohnt. Erst wenn die Besucher nach Hause gegangen sind, schlüpfen Herr und Frau von Maus samt der dreizehn Kinder aus ihrem Versteck. Dann kocht die Mama die leckersten Gerichte und die Mäuseschar macht es sich in der Stube gemütlich. Am Abend kuscheln sich die Mäusekinder in den Regalbetten zusammen und Herr und Frau von Maus schlummern in der Badewanne. Ein großartiges Leben, finden die Mäuse. Doch eines Morgens ist alles anders. Das Schloss durchzieht ein merkwürdiger Geruch und überall stehen plötzlich Leitern. Was hat das nur zu bedeuten?

Der Graf hat beschlossen, seinem Schloss einen neuen Anstrich zu verpassen. Im Zuge der Renovierungsarbeiten erstrahlen die Räume zwar bald in einem neuen Glanz, aber im Gegensatz dazu sieht das Puppenhaus nun verwohnt und auch ein bisschen schäbig aus. Als eine Verschönerungsaktion der Mäusekinder missglückt, entscheidet der Graf, das Puppenhaus fortbringen zu lassen. Die Mäusefamilie muss sich einen neuen Unterschlupf suchen. Doch der kalte Schuppen ist nur ein karger Ersatz und das Puppenhaus wird von allen schmerzlich vermisst.

Michael Bond, der Vater vom liebenswerten Paddington Bär, hat mit “Das Mäuseschloss” eine feinfühlige Geschichte über den unschätzbaren Wert eines Zuhauses geschaffen. Wehmütige Töne verweben sich hier mit tiefen Sehnsüchten und der großen Liebe zur Heimat. Der Verlust des kleinen Schlosses bedeutet für die Großfamilie nicht nur die Einschränkung aller Behaglichkeiten, sondern auch das Schwinden von Glück. Erst als das geliebte Zuhause – neu und frisch – wieder am angestammten Platz steht, können die kleinen Mäuseherzen jubilieren. Ein großes Festmahl in der neuen alten Küche krönt die Freude über die Rückkehr ihres Wohlfühlortes.

Die Illustrationen von Emily Sutton sprühen vor nostalgischem Charme. In das von ihr britisch geschmackvoll eingerichtete und mit viel Herzblut zum Leben erweckte Puppenhaus möchte man am liebsten einziehen und gleich der Mäusebande durch die wunderschönen Zimmer toben.

“Das Mäuseschloss” ist nicht nur ein feines Buch für Schlossliebhaber und Puppenstubenkinder, sondern vor allem für Familienmenschen, für die es nichts Schöneres gibt, als das gemeinsame Zusammensein in einem gemütlichen Zuhause.

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Informationen zum Buch:

Das Mäuseschloss
von Michael Bond und Emily Sutton
Orell Füssli Verlag

empfohlenes Alter: ab 3 Jahren

32 Seiten, gebunden
Erscheinungsdatum: 8. September 2017
ISBN: 978-3-280-03544-3
Preis: 14,95 Euro

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2 Replies to “Das Mäuseschloss von Michael Bond und Emily Sutton

  1. lebensnahe Mäusegeschichte ….
    ich mag die kleinen possierlichen Tierchen …unter anderem …weil sie Schokolade mögen 😀
    wenn meine Mauzies eine Maus nach Hause bringen …versuche ich sie aus dem spielerischen Trieb
    der Katzentatzen zu befreien 🙂 *Mäuschen* wird oft als Kosenamen für Kleinkinder genannt … auch mein Schw.Sohn sagt zu meiner Tochter Mäuserle 😀
    lirebe grüße die zuza

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