Anouk und Herr Bär

Abseits des Dorfes, fern aller Menschen lebt im tiefen Wald ein großer Bär. Unheimliche Geschichten erzählt man sich über ihn. Scharfe Krallen wie Messerklingen soll er haben und auch ein gewaltiges Maul, welches am liebsten Kinder verschlingt. Stark, böse, abscheulich – dies sind die Eigenschaften, mit denen die Leute aus dem Dorf das Wesen des Bären beschreiben. Da gleicht es fast einem Wunder, dass sich die kleine Anouk mit ihren beiden Schwestern in den Wald wagt. Die Mädchen möchten so gerne Pilze sammeln, doch Anouk vergisst bald die Warnung der Mutter, in Sichtweite zu bleiben. Irgendwann findet sie sich ganz allein mitten im Wald wieder. Vor ihr steht ein kleines Häuschen. Ob sie an dessen Tür klopfen und um Hilfe bitten soll?

Oh bitte, Tu mir nichts!

Was für ein Schreck! Das Herz der kleinen Anouk droht zu zerspringen, als eine mächtige Bärenpranke die Haustür öffnet und sich ein gewaltiger Zottelkopf durch den Türspalt schiebt. Aber da erlebt Anouk schon die nächste Überraschung. Der Monsterbär blickt ihr mit traurigen Augen entgegen. Ganz zaghaft fragt er nach dem Grund ihres Kommens. Anouk wird plötzlich klar, dass ihr Gegenüber ebensolche Angst wie sie empfindet. Während die Sonne langsam hinter den Baumwipfeln verschwindet, knüpfen der große Bär und das kleine Mädchen die ersten zarten Bande, aus denen bald etwas Wunderbares wachsen soll.

Großes Gefühlskino inmitten einer sanften Bilderwelt

Mascha Wolfram wandelt mit “Anouk und Herr Bär” auf Märchenpfaden und setzt eine alte, russische Weise in neues Licht. Ihre Illustrationen schmeicheln dem Auge mit einer fast aufgeräumten Klarheit, womit den Gefühlen, welche beim Lesen entstehen viel Raum gegeben wird. Zarte Pastellfarben und einfache Elemente spielen miteinander und verwandeln einen empfindsamen Braunbären und ein kleines, mutiges Mädchen im sonnengelben Jäckchen zu Königen der Leserherzen.

Aktueller Denn je

“Anouk und Herr Bär” sensibilisiert das Thema Ausgrenzung und Ablehnung des Fremden. Aufgebauschte Vorurteile zerplatzen wie Luftballons, als sich Unschuld und Neugier in Gestalt eines kleinen Kindes dem vermeintlich Bösen nähern. Jenes Kinderherz erkennt das unverstellte Wesen des Bären, dessen Einsamkeit und dessen Güte. Augenblicklich lässt es alle aufgetischten Klatschgeschichten los und ergibt sich dem Zauber der Freundschaft. Dieser erste Schritt ermöglicht den Bären einen Weg in die Freiheit und Aufnahme in die Gemeinschaft, wovon letztliche alle profitieren.


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Informationen zum Kinderbuch:

Anouk und Herr Bär
Mascha Wolfram
Edition Pastorplatz

empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren

ISBN: 978-3-943833-18-8
Preis: 14,00 Euro


Mehr Geschichten über Freundschaft findest du hier.

Weitere Geschichten, in denen es darum geht, Vorurteile abzubauen, findest du hier.

KURZBIO’S

Die 1993 in Kassel geborene Mascha Wolfram entdeckte schon als Kind die Leidenschaft fürs Zeichnen. Bereits während ihres Studiums veröffentlichte sie „Anouk und Herr Bär“. Heute ist sie als freiberufliche Illustratorin und Grafikerin tätig.

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