Seit sie im Kinderheim lebt, wünscht sich Suna in eine andere Welt, die sie in ihrer Fantasie mit außergewöhnlichen Tieren bevölkert. Ausgerechnet die Erbschaft ihres unbekannten Großvaters macht dies möglich. Er hat ihr einen Zoo hinterlassen. Doch alle behaupten, dass er seit Jahren leer steht. Bei ihrem ersten Rundgang macht Suna eine ganz andere Erfahrung …

In „Der Zoo der unsichtbaren Tiere“ erzählt Andreas Z. Simon von einer besonderen Verbindung zwischen Mensch und Tier. Für Suna ist sie ebenso wichtig wie für die Bewohner des Zoos, die sich nach und nach zu erkennen geben. Von Eichhorn Willy und dem Wandelnden Blatt Otto erfährt Suna, dass ihr Opa nach Tieren gesucht hat, die längst als ausgestorben gelten, oder nach Wesen, von denen sonst nur Märchen berichten. Darunter sind ein Yeti, Einhörner und sogar ein Drache. Und alle haben Hunger. Gleichzeitig verfolgt der skrupellose Unternehmer Anton Frost seine eigenen Pläne. Auf dem Grundstück des Zoos will er eine Fabrik errichten, koste es, was es wolle.
ab 9 Jahren
Ungewöhnlicher Zoo, neues Zuhause, Adoption
Verantwortung, Mitgefühl

Der Zoo ist weniger Ausstellungsstätte als Rettungsstation für verwaiste Tiere. Damit er es bleiben kann, muss Suna ihr Geheimnis offenbaren und sich gegen die behaupten, die den Tieren und ihr schaden wollen. Ihr Mut wird nicht nur mit Zusammenhalt belohnt, sondern auch mit einem neuen, liebevollen Zuhause. „Der Zoo der unsichtbaren Tiere“ ist eine spannende wie einfühlsame Geschichte über die Suche nach Zugehörigkeit und darüber, was passiert, wenn man aufhört, sich zu verstecken.
Der Zoo der unsichtbaren Tiere
Andreas Z. Simon, Illustrationen von Alexander Knorre
BELTZ & Gelberg
ISBN: 978-3-407-81413-5
empfohlenes Alter ab 9 Jahren
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