Plötzlich war ein Wuckel da

Es ist monströs! Ja, ganz furchtbar hässlich. Es müffelt, stinkt. Pfui, was für ein Geruch! Und es schreit und tobt, wird rot dabei und spukt. Das ist Wuckel. Plötzlich war es einfach da. Während Mama und Papa den Winzling selig glucksend betrachten, ist Ida alles andere als begeistert. Denn dieser Neuankömmling, dieser Störenfried, der will nun für immer bleiben.

Hallo, Baby!

Das Leben ist hart. Eben erlebte Ida noch ein unvergleichliches Familienidyll mit Mama und Papa, war Mittelpunkt und Nummer eins. Mit der Ankunft des Wuckels stürzt das Dreier-Konstrukt ein und die neue Konstellation muss erst einmal gefunden werden.

Ida ist plötzlich eine große Schwester, will es aber gar nicht sein. Wut, Traurigkeit, Enttäuschung, all das sind Gefühle, die auftauchen können, die sich entladen, wenn da ein Baby kommt. Das platzt schließlich wie die Sonne in den Familien-Mikrokosmos und nun dreht sich alles nur noch um das neugeborene Kind. Doch dann hat Ida eine Idee und vielleicht ist es doch gar nicht so schlimm, wenn ein Wuckel im Haus ist.

© Magellan Verlag

Mit dem zweiten Kind wird alles anders …

Uticha Marmon und Anne-Kathrin Behl erzählen in Plötzlich war ein Wuckel da auf humorvolle und doch sehr einfühlsame Weise vom sogenannten Entthronungsstrauma, das viele werdenden Geschwister nach der Ankunft eines kleinen Bruders oder einer kleinen Schwester überfällt. Auch sie müssen sich erst einmal in der neuen Rolle zurecht finden.

In Plötzlich war ein Wuckel da gelingt dies, nachdem sich der Frust entladen darf und das Kind neue Schritte wagt. Schließlich siegt nämlich die Neugier und im ersten richtigen Blick auf diesen Winzling, kann sich doch endlich das Herz öffnen. Zwei Kinder scheinen etwas sehr Wichtiges zu begreifen. In diesem Staunen, diesem ersten Kennenlernen offenbart sich eine besondere Kraft und eine selige Tiefe. Das ist der magische Moment des Buches, ein Zauber den man allen Geschwisterkindern wünschen mag, damit er sie ihr Leben lang begleitet.


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Informationen zum Kinderbuch:

Plötzlich war ein Wuckel da*
Uticha Marmon und Anne-Kathrin Behl
Magellan Verlag

empfohlenes Lesealter ab 3 Jahren

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2 Replies to “Plötzlich war ein Wuckel da

  1. Meine Patennichte hat gerade gestern Nacht einen Wuckel bekommen, haha!
    Ich glaube meiner Nichte in Amerika ging es wie Ida, als der neue Wuckel ankam. Sie wollte ihn damals wieder im Krankenhaus abgeben oder wieder in die Mutter reinschieben … 😀 😀
    Aber dann hat sie sich doch um ihn gekümmert.

    1. Das passt ja! Herzlichen Glückwunsch zum Wuckel – Muckel. Ja, wenn da plötzlich ein neuer Mensch kommt, bringt das erstmal einiges durcheinander. Aber sie finden sich eigentlich immer …

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