Ene, mene, Eierkuchen

Ran an den Herd! Heute gibt es Eierkuchen. Das kleine Eichhörnchen hat sich mit der Küchenschürze und Kochbuch bewaffnet und steht vor einem Berg von Zutaten. Doch wie fängt man an? Und wie funktioniert dieses Rührgerät überhaupt? Bloß gut, dass kleine Küchenhelfer zu Stelle sind. Mit ein bisschen Hilfe und viel “Piep” gelingt der Teig ganz bestimmt.

Es herrscht Chaos in der Küche. Das Ei landet auf der Arbeitsplatte. Das Mehl wird umgeworfen. Die Prise Salz verfehlt die Schüssel. All das ist allerdings nichts gegen die Riesenexplosion, als das Eichhörnchen das Rührgerät einschaltet. Macht aber nichts. Schnell wird alles aufgewischt und endlich darf auch der Teig in die Pfanne. Noch einmal den Pfannkuchen umgedreht und dann landet er auf den Teller. Oder etwa doch nicht?

Zuckersüße Illustrationen und knusprige Reime

Dieses Pappbilderbuch macht Appetit. Fast glaubt man, den Bratenduft riechen zu können, der das Eichhörnchen und seinen kleinen Vogelfreund beim Kochen umweht. Perfektionismus ist in dieser Küche übrigens vollkommen fehl am Platz. Hier darf auch gekleckert werden – ist ja schließlich für einen guten Zweck. Nämlich eine köstliche Mahlzeit zu zubereiten. “Ene, mene, Eierkuchen” animiert die Kinder beim Vorlesen der humorvollen Kochgeschichte nicht nur zum Suchen und Finden von allerlei Gegenständen. Es weckt vor allem die Lust einmal selbst ein Rezept nachzukochen – am liebsten natürlich herrliche Eierkuchen, die man dann gemeinsam genießt. Mmmh, absolut lecker!


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Informationen zum Kinderbuch:

Ene, mene, Eierkuchen*
Jörg Isermeyer, Daniel Napp (Illustrator/in)
Atlantis

empfohlenes Lesealter ab 2 Jahren

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11 Replies to “Ene, mene, Eierkuchen

          1. Gute Idee. Und am besten ohne Palmöl. Das ist schon irgendwie zwiespältig, es in den vermeintlich grünen Bio-Lebensmitteln zu finden.

          2. Das hängt dann wieder davon ab, wo das Palmöl herstammt und wie es angebaut bzw. geerntet wird. Es gibt ja Länder z. B. in Afrika, wo diese Palmen die natürlich vorkommenden Bäume sind.

  1. “Die grüne Lüge” kenne ich nicht. Ich bin mit allem etwas vorsichtig, denn die Lebensmittelindustrie ist ja auch daran interessiert, “Grün” und Fairtrade zu diffamieren. Ich finde es schwer herauszufinden, was wirklich stimmt. Wie schon an anderer Stelle gesagt, das Leben wird immer komplizierter. Bald kann man nur noch das essen, was man selber anbaut …

    1. Der goldene Weg liegt meist nur im Ausprobieren. Bei dem Film ging es vor allem darum, dass sich die großen Konzerne versuchen mit (oft auch eigens erfundenen) “grünen Siegeln” von der Umweltzerstörung durch ihre Industrie reinzuwaschen.

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