Eine Maus namens Julian

Alleinsein ist großartig, findet Julian. Es sichert ihm das Überleben. Der kleine Mäuserich hockt die allermeiste Zeit in seinem Bau und wagt sich kaum nach draußen. Schließlich wollen alle Tiere über der Erde ihn fressen. Und was das unterirdische Leben zwischen den Höhlengängen betrifft, da hält sich Julian ebenfalls bedeckt. Sein Alltag folgt einem ganz eigenen Rhythmus. Die kleine Maus weiß genau, was sie tun muss, um allen aus dem Weg zu gehen. Doch eines Tages wird alles anders. Die Nahrungssuche entpuppt sich Beweisprobe. Ist das kontaktlose Singledasein wirklich das angenehmere?

Immer achtsam, ständig auf der Hut, bloss niemandem begegnen! Julians Verhaltenscodex wird im wahrsten Sinne durch einen unerwarteten Besuch auf den Kopf gestellt. Ein hungriger Fuchs steckt im Bau fest, kommt weder vor noch zurück. Der Mäuserich fasst sich nach anfänglichem Erschrecken ein Herz, das Tier zu befreien. Das bleibt nicht folgenlos. Zwischen beiden entspinnt sich etwas, das man wohl als ungewöhnlichste Freundschaft zwischen Wald und Wiese bezeichnen kann.

„Eine Maus namens Julian“ ist ein wahres Freundschaftsfest im Bilderbuchformat. Jörg Todd-Stanton appelliert mit seiner liebenswerten Geschichte an Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit gegenüber dem Anderen, den scheinbar Befremdlichen. So wird einerseits Verbindung geschaffen und gleichzeitig jedem seine Individualität zugestanden. Detail- und facettenreich illustriert kommen die Szenen daher, laden zum Entdecken ein, zum Staune und Schmunzeln. Ein wunderbarer Augenöffner, der zum Einander-Kennenlernen überredet, ohne Charaktere zu verbiegen. 


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Informationen zum Kinderbuch:


Eine Maus namens Julian
Joe Todd-Stanton
BELTZ & Gelberg

empfohlenes Lesealter ab 4 Jahren


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