ab 4 Jahren

Ein Löwe in der Bibliothek!

“Der Löwe in der Bibliothek!”, erschienen im Orell Füssli Verlag, ist eine amüsante Geschichte über kuriose, zottlige Geschichtenfreunde, das Diktat der Regeln und das Regelbrechen. Michelle Knudsen und Kevin Hawkes erzählen, wie uns das starre Einhalten von Vorschriften in ängstliche Sturköpfe verwandeln kann und wie wir dabei aufhören, selbst zu denken und Dinge zu hinterfragen. Das Kinderbuch ist gewiss keine Anleitung zur Anarchie, sondern es zeigt den kleinen Lesern, dass es manchmal eben absolut liebenswerte, gute Gründe gibt, die Regeln zu brechen – “sogar in der Bibliothek.”

ab 4 Jahren

Villa Eichblatt – Familie Eilig zieht um

Die Eichhörnchenkinder toben ausgelassen durch die Villa Eichblatt. Erst die Aussicht auf eine Gute-Nacht-Geschichte über Ururgroßvater und Ururgroßmutter lockt sie in ihre Betten. Mama Eilig erzählt von Eckhard und Elli, die sich, gerade frisch getraut, ein Häuschen am Fluss in einem Ahornbaum suchten. “Hoch hinaus”, lautet das Motto der Pinselohr-Familie. Doch das Glück vom Eigenheim währt nur vier kurze Wochen. Die Gemütlichkeit endet, als scharfe Biberzähne den Baumstamm zum Schwanken bringen. Dabei geht nicht nur Ellis Lieblingsteekanne zu Bruch. Als der aufgebrachte Eckhard aus dem Kobel stürzt und dem Biber auf dem Kopf fällt, ist das der Beginn einer generationenübergreifenden Verbindung zwischen zwei Familien.

ab 4 Jahren

Larry Lemming. Auf die Klippe, fertig, los!

Dieser Lemming ist anders. Nicht nur, dass er einen Namen hat, ist ungewöhnlich. Larry hat auch überhaupt keine Lust darauf, dass zu tun, was die anderen von ihm erwarten. Und von einer Klippe springen, dass will er schon gar nicht! “Larry Lemming. Auf die Klippe, fertig, los!” von John Briggs ist ein herrlich buntes Kinderbuch, über die Kunst, sich von äußerem Druck zu befreien und man selbst sein zu dürfen.

ab 4 Jahren

Hirsch Heinrich von Fred Rodrian und Werner Klemke

Ein Hirsch mit prächtigem Geweih fährt mit der Eisenbahn und mit dem Schiff. Hirsch Heinrich stammt aus China und muss eine lange Reise auf sich nehmen, um in den Tierpark zu gelangen. Dort angekommen, vermisst er zwar ein wenig seinen Wald, aber die Kinder lassen ihn sein Heimweh bald vergessen. Oft kommen sie in großen Scharren, füttern ihn mit Möhren und lachen mit ihm. Als der Winter einbricht und Weihnachten naht, werden die Besucher weniger. Heinrich fühlt sich einsam und als am Heiligabend gar niemand vorbeischaut, springt er über sein Gatter und läuft davon. Wird er das finden, wonach sein Hirschherz verlangt?

ab 4 Jahren

Das Wintermärchenbuch

Das Wintermärchenbuch wirkt seinen Zauber, während wir uns unter die Wolldecken kuscheln, heißen Kakao trinken und Kekse naschen. Draußen dürfen die Schneeflocken fallen und die Welt mit einem weißen Tuch bedecken. So sehr es vor den Fenstern auch klirrt und friert, in den gemütlichen Stuben wärmen wir unsere Herzen mit den schönsten Geschichten. Beim Vorlesen reisen wir in ferne Länder und erkunden Phantasiewelten. Wir verlieben uns in die Illustrationen von Beatrice Braun-Fock, die weiß, wie Kinder gern im Schnee toben. Wir wünschen uns Freunde wie Ned und Donny, die Zwillinge aus der Geschichte “Zu viele Fäustlinge”. Solch ein rotes Handschuhpaar, wie wir sie zu Hauf auf der Wäscheleine im Vorgarten der Jungs finden, hätten wir auch gern, damit wir uns schließlich in den Wintertag stürzen können, um Schlitten zu fahren und Schneemänner zu bauen.

ab 4 Jahren

Wer hat den Lebkuchen stibitzt? von Maria Stalder

Ein kleines Schleckermaul wittert den Duft eines würzig süßen Backwerkes. Arne hat Lebkuchen gebacken und der Fuchs würde so gerne davon naschen. Still und heimlich schleicht er sich an das Ofenblech heran, das zum Abkühlen auf dem Fensterbrett steht. Wie herrlich diese Köstlichkeiten riechen! Schnell schnappt er sich einen Lebkuchen und verschlingt ihn, nichtsahnend dass sie für die Kinder sind, die der Nikolaus besuchen will.

ab 4 Jahren

Borst vom Forst

Der Magellan Verlag legt mit Borst vom Forst  ein sprachgewaltiges, poetisches Kinderbuch vor, in dem gekonnt philosophiert wird, über die Sehnsucht nach der Fremde und übers Heimweh.
Der Frischling namens Borst wurde mit einer großen Portion Abenteuerlust ausgestattet. Von all seinen Geschwistern ist er es, der beim Herumtollen einen besonderen Schatz entdeckt, den hier im Wald niemand zu benennen weiß. Was ist das bloß für ein Ding, fragt sich Borst, das so gut duftet – nach Himmel, nach warm, nach weit, so wunderbar nach Gegenteil. Erst die Seemöwe weiß eine Antwort.