Annika und der Lesehund

Lesen, das ist doof. Bücher sind doof. Sogar die Karte des Eisverkäufers mag Annika nicht lesen. Am meisten jedoch verabscheut das kleine Mädchen das Vorlesen in der Klasse. Denn Annika hat Angst vor dem Lachen der Anderen. Sie fürchtet sich, Fehler zu machen, davor dass ihr die Worte wie schwere Steine über die Zunge stolpern. Und noch nie hat sie einen Stern für gutes Lesen von ihrer Lehrerin bekommen. Ja, Annika findet rein gar nichts am Lesen. Doch eines Tages soll alles anders werden …

Sie ist riesig, kuschelweich und sie liebt es, wenn ihr Geschichten erzählt werden. Die Hündin Bonnie verbringt ihre Zeit gern in Gesellschaft von Kindern, die ihr etwas aus einem Buch vorlesen. Als Annika und der Lesehund sich eines Tages in der Bibliothek begegnen und das Mädchen beginnt, ihm vorzulesen, löst sich der Knoten aus Furcht im Bauch. Annika muss sich beim Lesen mit Bonnie nicht ängstigen, Fehler zu machen, denn dem Hund macht das nichts aus.

“Sie legt mir ihre große Pfote auf den Schoß und lässt sich von mir streicheln, bis ich das Wort verstehe.”

Annika und der Lesehund

Annika lernt nicht nur, geduldiger mit sich selbst zu sein, sondern sie übt sich auch im Lesen. Da ist der ersehnte Stern von der Lehrerin bestimmt nicht mehr fern. Und auch Bonnie hat noch eine besondere Überraschung für Annika parat.

Lesen macht Spass!

Mit dem Aufschlagen eines Buchdeckels öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Das Lesen der Geschichte kann sich zu einem unvergesslichen Abenteuer entwickeln – für den, der es kann. Denn Lesen lernen ist ein Meilenstein in der Entwicklung eines Kindes. Die sensibel erzählte Geschichte von Lisa Papp Annika und der Lesehund erinnert uns daran, dass jedes Kind diesen Weg in seinem Tempo geht. Neben dem eigentlichen Prozess des Lesen lernen liegt der Fokus auf dem Selbstwertgefühl des Kindes. Behutsame Förderung und Unterstützung beim Erlernen neuer Dinge sind ebenso wichtig wie eine gute Portion Geduld und Gelassenheit. Ein großartiges Buch, welches uns etwas Entscheidendes mitgibt: mehr Freude am Lernen statt immer mehr Leistungsdruck.

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Informationen zum Kinderbuch:

Annika und der Lesehund*
Lisa Papp
Baeschlin

empfohlenes Lesealter ab 4 Jahren

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6 Replies to “Annika und der Lesehund

  1. Leider ist das mit dem ausgelacht werden ja ein grosses Problem in den Schulen. Ich höre das immer wieder.
    Wir hatten damals (in alten, alten Zeiten 😉 ) einen guten Klassenlehrer. Er hat jeden, der über einen anderen lachte, zur Sau gemacht. Mobbing duldete er nicht.

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